Unsere Schule: 
Am 25.08.1969 nahm die öffentliche Realschule für Jungen und 
Mädchen ihren Unterricht auf. Sie sollte zweizügig geführt werden 
und ihren Platz in einem Schulzentrum zusammen mit der Hauptschule 
finden. Dieses Schulzentrum war jedoch erst im Bau und entstand 
inzwischen am Rande der Bürener Kernstadt auf dem ehemaligen Besitz 
der Familie Gockel. Der Unterricht fand daher zunächst in den Räumen 
des Internats Moritz von Büren statt. 
Nach den Sommerferien 1972 konnte dann endlich der Schulbetrieb im 
Schulzentrum in eigenen Räumen aufgenommen werden. In gemeinsamem 
Einsatz  von Schulträger, Schulleitung und Kollegen wurden die bisher noch
nicht erstellten Fachräume nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtet. 
Die Realschule bekam ein eigenes Sprachlabor. Später folgte für Haupt- 
und Realschule gemeinsam die Einrichtung eines Computerraumes. 
Eine Schwimm- und Sporthalle, sowie ein Sportplatz und eine Aula ergänzten 
die Einrichtung des Schulzentrums, das am 22.09.1973 offiziell seiner 
Bestimmung übergeben und feierlich eingeweiht wurde. Die gesamte 
Bausumme des Schulzentrums umfaßte einschließlich der Sportanlagen 
ca. 14 Millionen, davon entfielen auf die Realschule ca. 4 Millionen Mark. 
Inzwischen war auch das Kollegium der Realschule größer geworden. 

Mit dem Beginn des Schuljahres 1974/75 war der Aufbau der Realschule 
beendet, denn alle Jahrgänge (Klasse 5-10) wurden unterrichtet. 
Zum 01.08.1976 erfolgte die Einführung der Differenzierung. 
Seit 1984 führte die Realschule regelmäßig ein Betriebspraktikum für 
die 9. Klassen durch. 
Die Schülerzahl der Realschule stieg bis zum Schuljahr 1979/80 auf 
die vorher nicht erwartete Zahl von 530 Schülern, sodass die Schule über 
Jahre dreizügig geführt werden mußte. (Und in einem dieser Züge saß mal 
die Klasse 10b und fuhr nach Wien.) Die dadurch entstandenen räumlichen 
und pädagogischen Probleme wurden durch den  gemeinsamen Einsatz der 
Kollegen zur Zufriedenheit aller Beteiligten gut gelöst.